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Die schwedische Sprache gehört zur nordgermanischen Sprachgruppe. Die Mundsprache bildete sich im Lauf des 8. Jahrhunderts als eigenständige Sprache heraus. Im 14. Jahrhundert bildete sich die Schriftsprache auf der Grundlage der Mundart von Östergötland. Mit der Kalmarer Union kam dänisches Wortgut dazu. Im 16. Jahrhundert übte das Hochdeutsche Einfluss aus. Mit der Reformation begann die Epoche des Neuschwedischen. Seit dem 17. Jahrhundert ist die Schriftsprache, gefördert durch Verbreitung des Buchdruckes, Gegenstand bewusster Sprachpflege.  In der Schriftsprache tritt die Verwandtschaft mit dem Deutschen viel deutlicher hervor als in der Umgangssprache. 

Heute wird die ausgeprägte Gliederung in dialektale Räume durch das Hochschwedische überlagert.

Die Umgangssprache ist stark dialektgefärbt. Es existieren verschiedene Mundarten und Jargonformen, darunter auch solche, die aus dem Englischen abgeleitet werden. 

Das schwedische Alphabet besteht aus 29 Buchstaben. Die Zeichen q, w, x, und z kommen nur in Fremdwörtern und Namen vor  'ü' und 'ß' existieren im Schwedischen nicht. In schwedisch-deutschen Wörterbüchern ist darauf zu achten, dass å, ä und ö ihren Platz am Ende des Alphabets haben. In Telefonbüchern werden v und w gemeinsam einsortiert.

Auf deutschen Tastaturen erhält man die schwedischen Sonderbuchstaben indem man die Alt-Taste gedrückt hält und folgende Ziffern eingibt:

 

å = ALT + 0229
Å = ALT + 0197

oder

å = ALT + 134
Å = ALT + 143

Schwedisch lernen:

Die Sprachschule OBS!Online vermittelt dir einen Schwedisch-Lehrer in Deiner Nähe und bietet Online-Kurse (per E-Mail, Videokonferenz und Beratung am Telefon). Im Anfänger-Unterricht wird auch die CD-Rom Schwedisch-AKTIV als Lehrmaterial verwendet.
"Svenska" Intensiv ist ein Kurs, der Dir Schwedisch auf eine nette, intensive und effektive Art vermittelt. In Hamburg werden Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten.

Zum Schwedischlernen in Schweden gibt es Kurse bei komvux (Kommunale Erwachsenenbildung) bzw. bei der Folkuniversitetet, die in vielen großen Kommunen angeboten werden. Sommerkurse bietet das Svenska Institutet und die Uppsala International Summer Session. Auch zu Schwedischkursen im Ausland bekommt man in den meisten Bundesländern 5 Tage Bildungsurlaub.

Eine Alternative zum Auslandsaufenthalt ist online mit einem Muttersprachler, der auch deine Sprache lernt, Schwedisch zu lernen. Schreibe oder spreche Schwedisch online, um so deine Grammatik oder Konversation zu verbessern. Bei einem Sprachaustausch kannst du alles, was du gelernt hast, mit Muttersprachlern in einer sicheren und unterstützenden Umgebung üben.
Das Schwedischen Institut bietet einen Internet Fernkurs auf Universitätsniveau an. Die Kommunikation mit den Lehrern erfolgt über E-Mail, Chat und einem Diskussionsforum.
Skolverket bietet einen kostenlosen Online-Kurs "Schwedisch und Arbeitswelt für Einwanderer" mit Grammatikübungen und Sprachausgabe an.

Das Buch "Die Praktische Grammatik der schwedischen Sprache" von Birgitta Ramge kann ich als Nachschlagewerk empfehlen.

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